Über MELT

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Um was es geht

Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Erziehungsberechtigten und Schulen ist ein entscheidender Schlüssel für Bildungsgerechtigkeit. Sie stärkt den Bildungserfolg und die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig zeigen sich in der Praxis strukturelle Hürden, die diese Kooperation erschweren – etwa durch ungleiche Zugänge, sprachliche Barrieren oder diskriminierende Erfahrungen. Bisher gibt es aber auch wenig wissenschaftlich gesichertes Wissen darüber, wie die Zusammenarbeit zwischen Eltern mit Migrationsgeschichte und Schulen gut gelingen kann. Insbesondere ist das Praxiswissen migrantischer Elternorganisationen selten Teil systematischer Untersuchungen. 

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Wie wir vorgehen

Um die verschiedenen Perspektiven aufzunehmen werden der Familien, Elternorganisationen und Schulen mittels qualitativer Interviews und einer quantitativen Fragebogenerhebung untersucht. Die Ergebnisse werden um die Erfahrungen von Migrant*innenorganisationen ergänzt, wozu bisheriges Praxiswissen der bbt Mitgliedsorganisationen aufbereitet und analysiert werden. Aufbauend auf diesen Ergebnissen können sich die Mitgliedsorganisationen ab 2026 für Transferprojekte bewerben, um best practice Lösungen zur Erhöhung und Verstetigung der Bildungsbeteiligung zu entwickeln und zu erproben. 

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Unser Ziel

Ziel des Projekts ist es, diese Wissenslücke zu schließen und innovative Ansätze zur Zusammenarbeit zwischen Schulen und Eltern mit Migrationsgeschichte vor Ort zu erproben. Das Projekt MELT untersucht, wie Schulen, Familien mit Migrationsgeschichte und Elternorganisationen gemeinsam Bedingungen schaffen können, die Teilhabe auf Augenhöhe ermöglichen. Dabei steht im Mittelpunkt, wie vielfältige Perspektiven, Sprachen und Erfahrungen als Ressource für Schule und Bildungssystem wirksam werden können. Eine Besonderheit des Projektes ist ihr partiziaptiver und multiperspektivischer Charakter, der durch den beidseitigen Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis gegeben ist.

Die Projektergebnisse werden:

  • mit migrantischen Eltern und deren Organisationen geteilt und diskutiert
  • in Wissenschaft, Bildungspraxis, -politik und -administration weitergegeben und
  • in Handlungsempfehlungen für Beratungs-, Bildungs- und Qualifizierungsangebote überführt