Umsetzungen


Transferprojekte
MELT bringt zusammen, was zusammengehört: In unseren Transferprojekten treten Schulen, Eltern und Migrant*innenorganisationen direkt miteinander in Austausch. Wissenschaftliche Erkenntnisse und erprobte Praxisansätze werden so gemeinsam weiterentwickelt – und gegenseitig auf ihre Wirksamkeit überprüft.


„ElternLAB Berlin – Türkische Eltern gestalten Schule mit” Türkischer Elternverein in Berlin-Brandenburg e.V. (TEVBB) & Carl-von-Ossietzky-Gemeinschaftsschule, Berlin
Türkische Eltern sind keine Zielgruppe, die informiert werden soll – sie sind Expertinnen ihrer eigenen Lebensrealität. Auf dieser Grundlage entwickelt das ElternLAB ein verbindliches Beteiligungsformat, in dem Eltern, Lehrkräfte und Schulleitung gemeinsam Lösungen für konkrete schulische Herausforderungen erarbeiten. Engagierte Eltern werden darüber hinaus zu Elternmentor*innen qualifiziert, die als Brücke zwischen Schule und Elternschaft wirken – mit dem Ziel, eine dauerhafte Kooperationsstruktur zu verankern.
„Brücken bauen – Partizipation von Eltern mit Migrationsgeschichte stärken” Migrant*innen-Elternnetzwerk Schleswig-Holstein (MEN-SH) & Hans-Geiger-Gymnasium, Kiel
Echte Beteiligung beginnt mit ehrlicher Analyse. MEN-SH geht gemeinsam mit Schule, Elternvertretung, Schulsozialarbeit und Förderverein in einen kontinuierlichen Reflexionsprozess: Wo liegen Barrieren? Was brauchen Eltern mit Migrations- und Fluchtgeschichte, um wirklich teilhaben zu können? Auf dieser Grundlage entstehen niedrigschwellige, mehrsprachige und hybride Beteiligungsformate – für Elterncafés, Gremien, Austauschformate und den Förderverein.
„Eltern stärken – Kinder fördern: Brücken zur Bildung” Hildegard Lagrenne Stiftung & Hans-Fallada-Schule (Grundschule/Förderzentrum Lernen), Berlin
Dieses Projekt richtet sich besonders an Eltern mit Migrations- und Minderheitserfahrung – darunter viele Familien aus der Romagemeinschaft. In niedrigschwelligen, mehrsprachigen Begegnungs- und Workshopformaten werden Mütter als Mentorinnen und Multiplikatorinnen gestärkt: Sie tragen Bildungsinformationen in ihre Community, begleiten andere Familien und verbessern so die Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus. Digitale Austauschwege und ein gemeinsamer Projekttag ergänzen das Angebot – mit dem Ziel, Vertrauen, Sichtbarkeit und Teilhabe im Schulalltag nachhaltig zu fördern.r lokal wirksam, sondern trägt zur strukturellen Weiterentwicklung von Teilhabe- und Beteiligungsstrukturen im Bildungssystem bei.